Was ist ein besonderer Lauf? Auf alle Fälle der Blutenburglauf in München Menzing

Von Erwin Fladerer und Rosi Ober
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Wer etwas Besonderes im Laufen erleben will, kommt am Blutenburglauf nicht vorbei. Und diese Aussage treffen wir bereits bei der zweiten Auflage. Denn eines hat sich nach der wunderbaren Premiere 2017 bestätigt: auch der zweite Blutenburglauf in München hat seinen Charakter bewahrt, ja für viele weitere Läuferinnen und Läufer bestätigt und ist deshalb zu einer ganz besonderen Veranstaltung geworden. Das beginnt bereits auf dem Areal des SV Untermenzing, auf dem nicht nur eine uralte Aschenbahn zu bewundern ist, sondern Auslauf für die ganze Familie bietet. Es setzt sich fort mit dem Veranstalter Rotary Club Blutenburg, der alle Startgebühren, ja genau gelesen 100 Prozent der Startgebühren einem gemeinnützigen Zweck zuführt. War es im letzten Jahr noch der Wünschewagen des Arbeiter/Samariterbundes, so gehen die Einnahmen jetzt an die Johaniter Rettungshundestaffel, die sich hier auch den ganzen Tag vorstellte.

Information und Unterhaltung bietet ein Moderator, der München wie seine Westentasche, vor allem aber auch unseren Sport wie kaum ein Zweiter kennt. Und in den Augen der Teilnehmer die Leistung, den Stellenwert und die Gefühle lesen kann. Klaus Ruscher spielt den Ball -vor dem heutigen WM-Finale- auch im Stadion von Untermenzing zwischen den Sportlern, und den begeisterten Zuschauern hin und her. Als Schiedsrichter und versierter Zeitnehmer fungierte wieder Robert Frankl von Zeitgemaess. Doch das alles macht immer noch keinen ganz besonderen Lauf aus. Wir treffen überaus freundliche Helfer und Streckenposten und nehmen eine Strecke vom Feinsten über wahlweise 5 oder 10 Kilometer vor. Angenehm viel Schatten, Augenschmauß an der Würm entlang und rund um das Schloss Blutenburg. Perfekt wird diese Veranstaltung vor allem durch die Teilnehmer, denen man die Freude daran förmlich ansieht. Es gibt keine 15er und 30iger Siegerzeiten, sondern vor allem jubelnde Finisher, die mal Hand in Hand oder in einem fetzigen Endspurt einlaufen. Sehr viele mit dem Original Blutenburglauf-Shirt.

Nicht nur München`s Zweiter Bürgermeister Josef Schmid freute sich über eine gelungene Veranstaltung, sondern auch Uli Saring, Joachim Schervier, Till Vollmer, Gerhard Fenzl und ein engagiertes Helferteam, das nach dem letzten Läufer/der letzten Läuferin als Formation den 2. Blutenburglauf abschloss – ein würdiges Finale!

Wer den ersten, auch den zweiten Blutenburglauf verpasst hat, der darf sich voraussichtlich auf einen dritten Lauf in Untermenzing, dem „Dorf in der Stadt“ freuen.