Mittsommernachtslauf ein begeisterndes Laufformat

Von Erwin Fladerer und Rosi Ober

Sie haben immer etwas auf Lager – nicht nur im Autohaus der Volvo Scan Automobile, sondern von hier aus beim Mangfall- Lauf, dem Silvesterlauf und jetzt beim Mittsommernachtslauf in verschiedenen Staffelformationen. Der wurde in Kolbermoor bei Rosenheim zu einem begeisternden neuen Laufformat. Im 2er oder 4er-Team galt es wahlweise 5, 10 oder 20 Kilometer auf einem Wendekurs an der Mangfall zu laufen. „Da läufst du nicht für dich allein, sondern für das Team“, beschreiben Klaus Meyer und Michi Steinkohl von Veranstalter 37 Grad Celsius das neue Laufevent. Da kam rund um das Volvo-Autohaus Stimmung auf wie selten irgendwo bei Start und Ziel einer Laufveranstaltung. Davon anstecken  ließ sich auch die Rosenheimer Eishockey-Legende Mondi Hilger, der zusammen mit Georg Schollerer das Team „Is mia doch Wurscht“ bildete und in 1:45:36 Std. die zwanzig Kilometer abspulte. Er war hat wie immer in seinem Sportlerleben in 115 Länderspielen für die DEB-Auswahl, bei sechs Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen alles gegeben, war fix und fertig. Eine flotte Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter war es für Anne Haug, einer der besten deutschen Triathletinnen. Die zweifache Olympiateilnehmerin von 2012 und 2016 startete im Mixed-Team zusammen mit Stefan Glaser (1:14:48 Std.) und mussten sich in der Gesamtwertung nur dem Team von Steelcase 1 (1:11:34 Std.) mit Fabian Mottl und Markus Kempf geschlagen geben.

Stefan Glaser holte auch gleich seinen Geschäftsführerpartner Josef Eder mit ins Boot, der zusammen mit Franz Knarr anständig seine Runden in 1:35:28 Std. drehte. Robert Zagler und Markus Schneider vom Sport Go West Laufteam waren ebenso begeistert und wurden lautstark angefeuert wie das Team  der Turboschnecken oder die gleich sieben Teams der Kanzlei Mühlbauer.

Klaus Meyer und Stefan Glaser

Was bleibt vom Mittsommernachtslauf 2017 in Kolbermoor? Die Erkenntnis bei Veranstalter und Läufern, dass dieses Format eines Stauffellaufes ganz gewiss in den längsten Tag des Jahres passt, enormes Stimmungspotential hat und eine absolut erfrischende Variante im Laufsport ist. Und die tat an diesem Tag besonders gut. Fortsetzung gerne erwünscht.