In München Untermenzing`s Geschichte eingegangen – der erste Blutenburglauf

Von Erwin Fladerer und Rosi Ober
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1200 Jahre alt ist die Geschichte von München`s Stadtteil Untermenzing. Der Rotaryclub München-Blutenburg hat mit der Premiere des Blutenburglaufes 2017 im Rahmen der Festlichkeiten zu diesem Jubiläum die Geschichte treffend ergänzt. Und München machte mit, denn mit 500 Teilnehmern waren die Organisatoren dieses Benefizlaufes mehr als zufrieden. Scheinbar auch die Läuferinnen und Läufer, die -wenn man in ihre Gesichter schaute- irgendwie total begeistert waren von der Atmosphäre bei Start und Ziel auf dem Gelände des SV Untermenzing und von der Strecke. Sie wurde von Renndirektor Ulli Saring als eine der schönsten in München bezeichnet. Können wir nur bestätigen, wenn man entlang der Würm, durch die „Dorfstraße“, rund um das  von der Morgensonne leuchtende Schloss Blutenburg und wieder der Würm entlang zum Sportgelände laufen durfte. Ein Sportgelände, das noch eine 400-Meter-Aschenbahn „mit viel Grün“ sein Eigen nennt. Und die nach einer dringenden Renovierung schreit. München`s Zweiter Bürgermeister Josef Schmid war auch und lange da! Hat mit seiner Anwesenheit und vor allem mit dem Moderator der Veranstaltung für ausgesprochen gute Stimmung gesorgt. Klaus Ruscher verstand es wie kein Zweiter mit allen entsprechend zu plaudern – mit dem Bürgermeister, mit den Läufern und Läuferinnen wie Du und Ich und mit den Kindern. Er ist halt ein Kenner der Münchner Laufszene und selbst ein hervorragender Sportler! Das passte genauso wie das überall spür- und sichtbare Engagement des Rotaryclub`s mit seinen vielen Helferinnen und Helfern. Sie wurden mit dieser Teilnehmer- und Zuschauerzahl belohnt. Und damit auch und vor allem der Benefizzweck. RC-Präsident Thorsten Arl staunte bei dem Rummel, der jedoch stets familiären Charakter hatte, nicht schlecht. Ebenso der Streckenchef Gerhard Fenzl, vor allem aber Joachim Schervier. Er war nach den Worten von Präsident Thorsten Arl nach dem Vorbild des Lions Club Landshut-Wittelsbach mit ihrem inzwischen groß gewordenen Benefizlauf der Ideengeber und „Motor“ für diese Münchner Premiere.

Ach ja, gelaufen wurde natürlich auch. Meist zum Spaß, zur gesundheitlichen Ertüchtigung, mit der ganzen Familie. Die Besten aber wollten es wissen, um Sieg und Platzierungen zu rennen. Die Strecke dazu war flach und schnell, amtlich vermessen. Die Klasseleistung des Tages bot der jungen Gabriel Allgayer (MRRC München), der für die 5 Kilometer nur 15:53 Minuten benötigte. Zweiter wurde Richard Mühlwitz, Dritter Hans Mair. Bei den Damen siegte Claudia Andrä in 21:45 Minuten vor Claudia Kraus (SG Bayerischer Rundfunk) und Marina Ehrenreich (FC Aschheim).

10-Kilometer-Lauf
1. Kesete Habte (37:02), 2. Stefan Rückner, 3. Michael Knocke
1. Louise Neugebauer (41:44), 2. Lara Amann, 3. Nina Harnisch (anteris medical)