Heimat der Rekorde: heute wieder im BR! Nach Florian Holzinger läuft heute Robert Wimmer über den Bildschirm

Bereits am 11. Februar stellte der Bayerische Rundfunk in seiner Sendung einen Rekordläufer vor. Florian Holzinger aus Traunstein in Oberbayern ist bei einem der wohl skurrilsten Wettbewerbe der Welt mit Pferden um die Wette gelaufen – und war der Schnellste. Dass er auch heute noch ein top trainierter und erfolgreicher Läufer ist, das wissen wir wenn wir ihn bei der einen oder anderen Veranstaltung treffen. Auf der Titelseite von www.bayerischelaufzeitung.de ist er bei den Headlinern zu sehen.

Heute folgt die zweite Ausgabe um 20.15 Uhr im BR, wieder mit einem Läufer. Der Freistaat steckt voller Rekorde und fast täglich werden neue Rekordleistungen erbracht! Und genau die stehen im Mittelpunkt der Sendereihe „Heimat der Rekorde“ (ab 14. Januar immer montags um 20.15 Uhr). Dabei entdeckt Claudia Pupeter überraschende bayerische Superlative, trifft die Rekordhalter und stellt ihre unglaublichen Geschichten vor. Ausstrahlung der sechsten Folge ist am Montag, den 18. Februar 2019 um 20:15 Uhr.

Weltrekord im Ultramarathon (schnellster Lauf von der Nordsee auf die Zugspitze)(Nürnberg / Mittelfranken)

Schlafen am Straßenrand, Trinken aus dem Brunnen: Der Nürnberger Extremläufer Robert Wimmer ist in Rekordzeit von der Nordsee auf die Zugspitze gelaufen.Robert Wimmer ist Extremsportler durch und durch. Neben Ausdauer, Disziplin und Wille besitzt er auch mindestens genauso viel Verrücktheit. Einer seiner größten Coups: in nur zehn Tagen und fünf Stunden rund 930 Kilometer von Wilhelmshaven bis auf die Zugspitze. Damit knackte er den Rekord für einen Ultralauf außerhalb eines Wettkampfes. Den hielt bisher der Berliner Steven Rau, der für die gleiche Route 15 Tage und drei Stunden benötigte. Ein Leben ohne Laufen? Für Wimmer, der pro Jahr 8000 bis 12.000 Kilometer läuft, nicht vorstellbar. Eine Frage des Willens sind für den Nürnberger auch die letzten drei Etappen bei strömendem Regen. Weil der Schlafsack völlig durchnässt ist, schläft Wimmer in 72 Stunden nur vier Stunden. Während seines Laufs kampiert er am Straßenrand oder in Bushäuschen. Wasser besorgt er sich aus Flüssen und Brunnen. Essen? Es gibt Haferflocken-Riegel, Mineralgetränke und Instant-Food.

Unsere Moderatorin Claudia besucht den Optiker und Familienvater in Nürnberg und begleitet ihn auf der ersten Etappe einer seiner Läufe von Nürnberg nach München.