Die Erzberg Adventure Days erlebt – und am kommenden Wochenende geht`s noch weiter

Von Daniela Nemela
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Ich spür den Berg…so wird für die Erzberg Adventure Days geworben…Nachdem ich heute die Laufstrecke in den Beinen habe, kann ich den Slogan nachvollziehen…Die Eckdaten: 12,5 km Lauf mit 788 Höhenmetern in einer einzigartigen Umgebung. Hinauf auf die „Steyrische Pyramide“, den Erzberg in Eisenerz bis auf knapp 1.500 m.  Mitten durch und hinauf auf diesen gigantischen Koloss, ein riesiges Bergbaugelände, das nur ein Mal im Jahr für die Läufer geöffnet wird. Das Wetter war heute ideal zum Laufen, etwa 15 Grad, zum Ende leichter Nieselregen.

Vom Ortskern ging der erste km noch flott auf der Straße. Ab km 2 ging es auf das Bergbaugelände. Am Tag vorher hat es teilweise heftig geregnet, dadurch war das Gelände teilweise etwas matschig. Ein stetiger mehr oder weniger sanfter Anstieg mit teilweise herrlichen Ausblicken über das weitläufige Gelände und die schon bald weit untenliegende Ortschaft. Zwischen km 5 und 7 ging es um zwei kleine Seen, endlich wieder entspannt laufen, ohne Höhenmeter.

Dann weiter die Etagen nach oben. Inzwischen fing es leicht an zum Nieseln und die Aussicht auf die Umgebung war so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Aber weiter nach oben. Kurz nach km 10 konnte man schon die Kuhglocken und die Musik vom Ziel hören, also flott weiter.

Inzwischen hat der Untergrund gewechselt und wir liefen auf Waldboden. Die nächsten beiden km gingen überraschenderweisen ziemlich schnell vorbei, schon war das letzte Schild zu sehen: nur noch 400 m. Na dann, es ist höchste Zeit für einen Endspurt…nun ja, irgendwie hatte ich nicht mehr im Kopf, dass es aber auch noch 80 Höhenmeter auf dieser kurzen Strecke waren…

Endlich oben im Ziel angekommen gab es  leider aufgrund der Regenwolken überhaupt keine Sicht mehr nach unten. Durch den kühlen Wind und immer wieder leichten Regen gingen wir rasch wieder runter zu den Shuttlebussen, die uns weiter nach unten auf das Festivalgelände, immer noch auf dem Bergbaugelände brachten.

Insgesamt eine sehr schöne Veranstaltung in einer außergewöhnlichen Umgebung, heuer an zwei Wochenenden, nächstes Wochenende noch eine Mountainbikeveranstaltung und der Dirtmanrun. Der Lauf auf den Berg kann auch gewalkt werden und es sind bei Weitem nicht nur Profis am Start.