Der Olympia Alm Crosslauf hoch über München ist reif für größere Meetings

Von Erwin Fladerer und Rosi Ober

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München, 18. November 2018 – Crosslauf vom Feinsten wurde heute wieder, und das bereits im fünften Jahr, im Münchner Olympiapark geboten. Hoch oben auf dem weitläufigen Wiesengelände bei der Olympia-Alm stellten sich 350 Teilnehmer dem Starter und lieferten sowohl dem Veranstalter Wolfgang Stengel als auch dem Moderator genug Gesprächsstoff, vor allem aber eine „Augenweide“. Angefangen von den kleinsten Crossläufern bis zu den nationalen und internationalen Topläuferinnen und Topläufern. Es war also jede Menge geboten, auch für die Zuschauer, die den wunderbaren sonnigen Tag für einen Ausflug auf die olympischen Höhen nutzten und dabei einen grandiosen Blick auf ihre Stadt genießen konnten. Grandios darf man auch das Veranstaltungsgeschick bezeichnen, das Wolfgang Stengel vom Förderverein für Leichtathletik & Events an den Tag legte. Das ist Crosslauf pur und wäre ein idealer Austragungsort für Bayerische oder Deutsche Meisterschaften! 

Auf dieser grünen Wiese könnte es um Gold, Silber, Bronze gehen? Falls, ja falls einige Entscheider von Stadt, Verband und Vereinen über den eigenen Tellerrand schauen würden. Und der Stadt München, unserer Landeshauptstadt etwas wirklich Großes schenken würden. Vielleicht wäre Wolfgang Stengel dazu sogar bereit, es in die bayerische Hand zu nehmen? 

War es heute nicht vom Start weg eine wahre Freude, den Kleinsten zuzuschauen? Oder jenen hartgesottenen Barfußläuferinnen- und läufern, die den Anfang machten. Sie durften um eine „Lebkuchen-Medaille“ laufen und hatten großen Spaß daran. Denn von dieser Medaille konnte man wirklich herunter beissen – ein Leckerbissen von der Orthopädie Gruber aus Marktoberdorf! 

Je älter die Athleten wurden, desto rasanter erfolgten die Starts, die Schräglagen in den Kurven und die Tempi bergab. Alle Ergebnisse gibt es hier. Den gut besetzten Toplauf gewann bei den Frauen die Bayerische 10-km-Meisterin Brendah Kebeya (LG Bamberg) vor den Tschechinnen Aneta Chlebikova und Petra Kotlikova. Vierte wurde Michelle Braun (LAC Quelle Fürth) vor Iveta Raskova (Tschechien). Filmon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel) legte von Anfang an ein höllisches Tempo vor, dem nur Maximilian Thorwirth (SFD Düsseldorf) wirklich folgen konnte. So blieb es auch bis zum Schluß und beim dritten Platz durch Konstantin Wedel (LAC Quelle Fürth), dem Vierten Thorben Dietz (LG Filstal) und Tobias Schreindl (LG Passau).