Der Lauf für uns ist hier und in Uganda ein Gewinn

Erwin Fladerer und Rosi Ober
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Es ist einiges passiert seit dem letzten Jahr, überhaupt seit der Premiere des Kirchdorfer Benefizlaufes „Lauf für uns“ vor fünf Jahren. Die Veranstalter vom Verein „Ugandahilfe“ haben von Anfang an vieles richtig gut gemacht. Schon bei der Wahl des Veranstaltungsortes am Kirchdorfer Waldsee fängt das an. Ihr „Draht“ zu den Schulen ist fast einmalig, wenn am Vormittag bereits 1000 Kinder auf dem Rundkurs um den See unterwegs sind – laufen, spazierengehen, sich dabei unterhalten und vielleicht auch ein wenig über den Sinn ihres Daseins, über den „Lauf für uns“ nachdenken. Die Kinder hatten Paten mitgebracht, die für jede Runde einen Betrag spendeten. Das setzte sich am Nachmittag und am Abend fort, als auch immer mehr Erwachsene dazu kamen und meist selbst für die gute Sache spendeten. Die Zahl der „Feierabendläufer“ steigt stetig an, wissen Doris Rittel und Marianne Reichhart-Plank zu erzählen. Es sind Hobby- und Vereinsläufer, die hier ihr Training einmal anders gestalten. Und dabei auf so manch bekannte Mitläufer auch aus der weiteren Umgebung treffen. Andere wiederum verbringen den ganzen Tag am Waldsee. Das Wetter lädt meist dazu ein, ihn zum Baden und zum Laufen zu nützen. Und nicht zuletzt ist der „Lauf für uns“ einen gemeinsamen sportlichen Feierabend nach der Arbeit zu erleben. Firmen wie Dräxlmeier, Byodo oder Netzsch sind schon seit Jahren dabei. Das Format dieses Benefizlaufes hat also immer zwei Gewinner – den Benefizzweck für das Projekt in Uganda einerseits (nachzulesen hier) und das gemeinsame Lauferlebnis an diesem wunderschönen Ort andererseits. Ein Lauf für uns!