Breitensport trifft Spitzensport beim Hochfelln Berglauf

Von Bibi (Georg) Anfang

Kompliment Weltdachverband WMRA
Wolfgang Münzel, WMRA Direktor: „Ich war von der Veranstaltung begeistert. Auch WMRA-Präsident Jonathan Wyatt,  WMRA-Sekretär Tomo Sarf und der ebenfalls anwesende WMRA-Council-Direktor Giorgio Bianchi waren begeistert. Ich denke, wir erlebten das beste Weltcuprennen der Geschichte. Natürlich hat auch das traumhafte Wetter dazu beigetragen. Diesen Erfolg habt ihr wirklich verdient. Besten Dank für euer Engagement für den internationalen Berglauf. Liebe Grüße, Wolfgang (email, 1.10.)
WMRA-website: Überschrift: „Mountain Running Weltcup 2018, die 4.Etappe beim legendären und historischen Hochfellnberglauf in Bergen/Deutschland“
German Road Races, Winfried Raatz, Herausgeber Berglaufjournal zitiert SC-Vorsitzenden Dr. Jürgen Schmid „Es war ein toller Tag für uns, für die Spitzen- und Breitensportler. Uns hat es auch gezeigt, dass der Aufwand im Vorfeld immer größer wird, aber auch die Forderungen des WMRA. Natürlich müssen wir uns überlegen, ob wir uns das auch weiterhin antun.  Kritische Worte des Organisationschefs,  auch wenn es rundum nur Lob und Anerkennung für den einzigen Deutschen Berglauf auf Weltniveau gab. Es wäre sicherlich ein großer Verlust, wenn sich der Hochfellnberglauf aus dem Weltcup zurückziehen würde. Dem nationalen und internationalen Berglauf würde ein wichtiger Impuls fehlen“.

Verpflegung satt

300 Kornspitz, 200 Semmeln, 13 kg Käse, 3 ½ kg Kochsalami, Obst, „Studentenfutter“, 2 Kisten Bananen, reichlich Mineralwasser vom Titelsponsor Adelholzen, Bier, Kübel Essiggurken, Tee, Kuchenbuffet wie nirgendwo. Danke dem Verpflegungsteam und den Kuchendamen.

Teilnehmerrekord
Teilnehmerrekord (335) bei „normalen“ Hochfellnbergläufen. Steigerung gegenüber dem Vorjahr: 86. Eine noch größere Beteiligung war nur bei der Deutschen Meisterschaft 1996 (400), 2009 (372), 2013 (519) und 2014 (393).

Kreismeisterschaft
Sehr gut angenommen wird weiterhin der Rahmenwettbewerb Chiemgaumeisterschaft/Inngaumeisterschaft: Frauen: 1. Maier Michelle, PTS Rosenheim 52.06,1 Minuten, 2. Renate Forstner, 1860 Rosenheim 59.11,5, 3. Berger Waltraud TG Salzachtal 1.02 41 Stunden; 11. Hallweger Kathi Bergwacht Bergen 1.11.12.3; (18 Läuferinnen in der Wertung). Männer: 1. Abraham Filmon LG Festina Rupertiwinkl 44.18.9; 2. Leitner Martin Team BMX Jettenberg 49.31,7 Minuten; 3. Alraun Fabian PTSV Rosenheim 49.48.9; 4. Reindl Raimund Skiclub Bergen 49.53.0; 15. Kanngießer Paul (Jugend) Skiclub Bergen, 56.43.1; 16. Pichler Stefan, Skiclub Bergen 57.18.9; 28. Köhler Michael, Skiclub Bergen 1.00.53.5; 29. Matthew Gert, Skiclub Bergen 1.01.13; 31. Reithmeier Gerhard Skiclub Bergen 1.01.46 Stunden. (90 Läufer in der Wertung)

Angst vom Hochfelln

Nach offiziellen Nennschluss lagen weit über 300 Meldungen vor. Auffallend dabei, dass unter den Gemeldeten alle fehlten, die bei der Europameisterschaft in Skopje die deutschen Farben vertraten, 13 von 16  auch vom  Weltmeisterschafts-Team Andorra nicht am Start waren und nicht weniger als  21 von 25  Mitglieder des deutschen Berglaufkaders wie schon so oft den deutschen Berglauf-Grandprix ignorieren oder boykottieren:  Verletzt, nicht motiviert, platt, wegen Bombenbesetzung keine Chance unter die ersten Zehn zu kommen, andere Verpflichtungen, und so weiter und so fort werden von den Ausredenweltmeistern angeführt. Was aber deutsche Spitzenbergläufer letztendlich bewogen hat, ohne zwingenden Grund auf einen Start beim diesjährigen Deutschen Klassiker zu verzichten, wird wohl nie auf das Tapet kommen. Es sei denn, ein Sportler hat soviel Zivilcourage und gibt zu, dass die Masche organisiert, sprich aus einer gewissen Ecke gesteuert war. Es wird wirklich allerhöchste Zeit, die Kaderzugehörigkeiten wieder nach sportlichen Gesichtspunkten und nicht nach dem „Großen B“ (Beziehungen) zu benennen. Wer ungeniert Nationalmannschafts-Gwand entgegennimmt und auf Kosten des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) „Ausflüge“ in ferne Länder unternimmt, es aber nicht für nötig findet, am „einzigen Berglauf Deutschlands mit internationaler Reputation (DLV) an den Start zu gehen, der/die müssten eigentlich rigoros vom Kader gestrichen werden.

Hochfellnberglauf 2018
Offizielle Abordnungen

Weltdachverband Mountain Running Association (WMRA)
Präsident Jonathan Wyatt, Neuseeland
Sekretär Tomo Sarf, Slowenien
WMRA Council:  Giorgio Bianchi, Italien
WMRA Council: Wolfgang Münzel, GER

Bayerischer Leichtathletikverband
Bayerischer Berglaufreferent Sepp Wolf (ist sogar selbst mitgelaufen)

Deutscher Leichtathletikverband
Obwohl Mitveranstalter: Fehlanzeige